
Beim 36. Internationalen Symposium zu ALS/MND in San Diego (USA) war das ALS-Team der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit mehreren inhaltlichen Beiträgen aktiv und im regen Austausch. Bereits vor dem eigentlichen Beginn des Kongresses, am 4. Dezember 2025, wurde ein eigenes Satellitensymposium mit dem Titel „ALS App Europe Initiative“ organisiert. Diese Veranstaltung war ein wichtiger Sprung auf die internationale Bühne, um die Nutzung der in Deutschland entwickelten „ALS App“ in der ALS-Forschung auch in den USA sichtbar zu machen. Es handelte sich um einen Workshop mit 30 Teilnehmern, der die Implementierung der ALS App in Europa thematisierte. Ein weiterer Programmpunkt war der fachliche Austausch zur Klassifikation von ALS-Phänotypen (ALS OPM-Klassifikation), die ebenfalls auf der ALS App integriert wird.

In mehreren „Poster-Sessions“ war das ALS-Team der Charité mit fünf Posterpräsentationen vertreten und brachte damit aktuelle Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen der klinischen ALS-Forschung ein.
- Neurofilament light chain fluctuations during the course of ALS suggest repeat measurements to optimize analysis (Thomas Meyer)
- Self-reported symptom burden in amyotrophic lateral sclerosis in reference to the ALS Functional Rating Scale – results of a large multicenter study (André Maier)
- Functional Impairment at the End of Life in ALS – A Systematic
Analysis of ALSFRS-R Data (Susanne Spittel) - The ALS App – a smartphone application for ALS monitoring, patient engagement, and data collection – data analysis 5 years after launch (Senthil Subramanian)
- Assessment of manual function in amyotrophic lateral sclerosis (ALS) with the ALS Pen: Advancement of the device and implementation of a follow-up feasibility study (André Maier)






Am 6. Dezember 2025 übernahm Thomas Meyer gemeinsam mit Suma Babu die Leitung einer wissenschaftlichen „Session“ zum Thema „Improving Clinical Decision Making: Research, Policy and Practice“.



Autor: Thomas Meyer

