Bei etwa 30 Prozent der Menschen mit ALS zeigen sich bereits zu Beginn der Erkrankung eine Sprechstörung. Im weiteren Krankheitsverlauf entwickelt die große Mehrheit der Betroffenen eine Beeinträchtigung des Sprechens. Die systematische und möglichst objektive Erfassung dieser Veränderungen ist daher von wesentlicher Bedeutung – sowohl für die diagnostische Einschätzung und Verlaufsbeurteilung als auch für die Bewertung von Therapieeffekten. Mit der Anwendung von Dextromethorphan/Chinidin (DMC) sowie der Entwicklung neuer Studienmedikamente, die zu einer Verbesserung des Sprechens führen können, gewinnt eine präzise Sprechanalyse zusätzlich an Bedeutung. Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet dabei neue Möglichkeiten, selbst geringe Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den Verlauf zuverlässig zu dokumentieren. Die Möglichkeiten und Perspektiven der KI-unterstützten Sprechanalyse bei der ALS sind Thema im ALS-Podcast – im Gespräch mit Dr. Tabea Thies, Linguistin bei dem Unternehmen ki:elements.
ALS-Forschungstreffen zwischen ALS-Zentrum in Peking (China) and der Charité (Berlin), 11.-13. August 2026
Vom 13. bis 15. August besuchte ich auf Einladung von Prof. Dongsheng Fan und seinem Team das ALS-Zentrum des Peking University Third Hospital in Peking. Der 14. August war einem wissenschaftlichen Workshop zu ALS-Phänotypen für die Optimierung von klinischen Studien. Das Treffen war die erste persönliche Begegnung im Rahmen einer laufenden Zusammenarbeit zum ALS-OPM, die bereits im November 2025 durch virtuelle Meetings und den Austausch von Informationen gestartet wurde.
„Ride for Enno“: 800 Kilometer auf dem Fahrrad gegen ALS
Vom 5. bis 12. September 2026 fährt eine Gruppe von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Reederei MSC mit dem Fahrrad von Antwerpen nach Hamburg – begleitet von einem vierköpfigen „Support-Team“.




